Bewaldeter Flussarm mit Regentropfen auf dem Wasser. Ein graues Boot liegt ruhig da.

Natur erleben – im eigenen Tempo

Trauer ist mächtig und verändert vieles.

Waldbaden kann in dieser Zeit eine wohltuende Begleitung sein. Ein geschützter Raum im Grünen, in dem du dich wieder spüren darfst. In Ruhe.

Mit dem, was gerade da ist.

Was dich erwartet

In einer kleinen Gruppe von höchstens vier Personen verbringen wir etwa zwei Stunden im Wald. Wir bewegen uns langsam und mit offenen Sinnen durch die Natur.

Bewaldeter Flussarm mit Regentropfen auf dem Wasser und Baumstamm mit Moos im Vordergrund. Ein blaues Boot liegt ruhig da.

Dieses Angebot ist als Reihe konzipiert. Sechs Termine sind ruhig und unaufgeregt gestaltet. Es gibt Geh- und Ruhephasen, Übungen zur Sinneswahrnehmung und stille Solozeiten.

Der Wald ist dabei mehr als Kulisse – er wirkt. Die Geräusche, das Licht, die Bewegung der Bäume: All das kann helfen, sich zu regulieren und innerlich weicher zu werden.

Für wen dieses Angebot gedacht ist

Dieses Waldbaden richtet sich an Menschen, die trauern – egal, ob der Verlust frisch ist oder schon länger zurückliegt.

Willkommen bist du, wenn du:

  • einfühlsame Begleitung schätzt, ohne Erwartungen
  • einen Moment zum Durchatmen suchst
  • Verbindung zur Natur oder zum eigenen Körper stärken willst
  • wieder Boden unter den Füßen spüren möchtest

Was dieses Waldbaden nicht ist

  • Trauertherapie
  • Gesprächskreis
  • Angebot mit Esoterikbezug
  • pädagogisches Angebot

Ich halte den Raum – ruhig, klar, zugewandt. Du darfst da sein, wie du bist.

Warum Waldbaden in Trauerzeiten entlasten kann

Trauer verändert nicht nur unsere Gedanken, wir spüren sie auch körperlich.

Shinrin Yoku (jap.) – das achtsame Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes – ist kein Therapieweg, sondern eine Form von Selbstzuwendung.

Es geht nicht darum, etwas zu erreichen, sondern darum, da zu sein.

Zahlreiche Studien zeigen, dass der Aufenthalt im Wald körperliche Prozesse anstoßen kann, die mit Entlastung und Ruhe in Verbindung stehen:

  • Das Stresshormon Cortisol kann sinken.
  • Herzfrequenz und Blutdruck können sich regulieren.
  • Der parasympathische Teil des Nervensystems – zuständig für Ruhe und Regeneration – kann stärker aktiv werden.

Diese Prozesse entstehen im Wald ohne aktives Zutun durch natürliche Reize wie Licht, Geräusche, Gerüche und Bewegung.

Gerade in Zeiten der Trauer, in denen vieles aus dem Gleichgewicht geraten kann, bietet der Wald damit eine körperlich spürbare Gegenwelt: langsamer, weniger fordernd, nicht wertend.

Mehr zur wissenschaftlichen Einordnung und Quellen findest du hier

Antonelli, M., Barbieri, G., Donelli, D. (2019)
Titel: Effects of forest bathing (shinrin-yoku) on levels of cortisol as a stress biomarker: a systematic review and meta-analysis
Journal: International Journal of Biometeorology, 63(8), 1117–1134
Metaanalyse zum Einfluss auf das Stresshormon Cortisol

Hansen, M. M., Jones, R., Tocchini, K. (2017)
Titel: Shinrin-Yoku (Forest Bathing) and Nature Therapy: A State-of-the-Art Review
Journal: International Journal of Environmental Research and Public Health, 14(8), 851
Systematische Übersicht zu den körperlichen und psychischen Wirkmechanismen von Shinrin Yoku

Li, Q. (2010)
Titel: Effect of forest bathing trips on human immune function
Journal: Environmental Health and Preventive Medicine, 15(1), 9–17
Belegt u. a. die Erhöhung von natürlichen Killerzellen durch Waldbaden

Moos auf Holzrinde

Rahmenbedingungen

📍 Ort: Raum Schifferstadt
⏰ Dauer: 6 Termine à ca. 2 Stunden
📅 Start: April 2026
👥 Kleine Gruppe: max. 4 Personen
💶 Preis: 429 € (inkl. Vor- und Nachbereitung)
📩 Ratenzahlung möglich

Das Angebot findet bewusst im Mehrfach-Format statt, damit Vertrauen, Sicherheit und Tiefe in der Gruppe wachsen können.

Die Teilnahme an allen Terminen ist empfohlen, aber nicht verpflichtend. Du prüfst in jedem Moment selbst, was für dich stimmig ist.

Hast du Fragen? Ich melde mich in Ruhe zurück.